Das perfekte Geschenk

Kindheitserinnerung: Kekstorte

Erinnert Ihr Euch an die Kindergeburtstage mit Kekstorte? Die einfache „Torte“, die Kinderherzen höher schlagen lässt. 🙂 Der Klassiker unter den No-Bake-Kuchen ist einfach gemacht. Statt Kekstorte auch vielen unter Kalter Hund, Kalte Schnauze, Kellerkuchen und so weiter bekannt.  Für mich eine Erinnerung an viele Kindergeburtstage, zu denen es dann auch mal Kekstorte gab. Sehr lecker! Seit einigen Jahren gibt es schon einen Trend, ein Revival um die Kekstorte. Bis jetzt habe ich immer etwas gezögert. Will ich wirklich diesen sehr süßen, sehr schokolastigen Kuchen machen, der vermutlich einem als Erwachsenerer nicht mehr so schmeckt wie als Kind? Ich erinner mich jedenfalls, dass meiner Mutter dieser Kuchen immer ein Greul war. Und da meine Mutter und ich einen sehr ähnlich Geschmack hatten, ist die Kekstorte vielleicht nicht so der Knüller.

Aber jetzt haben wir schon länger diese tolle längliche Backform aus Silikon im Sortiment, die sich prima für die Kekstorte eignet. Irgendwann habe ich dann auch mal Butterkekse gekauft, die lagen jetzt auch schon länger in der Vorratskammer. Also los, ich habe mich getraut und mal wieder Kekstorte gebacken.

Rezept ist ganz easy, alles schnell gemacht und toll für Leuten, die Schoko und Kekse lieben.     

       

Zutaten

140 g dunkle Schokolade

100 g Kokosfett

25 g Kakaopulver

60 g Puderzucker

18 Kekse (klassische Butterkekse, gibt es übrigens auch in einer veganen Variante :-))

Hinweis: Die Kekse schon eine Zeit vor der Zubereitung nach draußen legen, so dass sie nicht mehr so knackig fest sind.

Zubereitung

  • Schokolade und Kokosfett in kleine Stücke zerkleinern undzusammen schmelzen. Klassisch im Wasserbad oder wenn man das Glück hat wie ich eine Wärmeschublade zu haben, einfach die Schale dort reinstellen und warten bis alles geschmolzen ist. Das mit der Wärmeschublade ist prima, ich bin nämlich so ein wenig ungeduldig und stehe ungern nur so neben dem Herd herum. Und wenn ich dann aber etwas anderes machen, kocht mir immer mal etwas über … und Wasser in der Schoko-Fettmischung wäre jetzt nicht so toll …

  • Puderzucker und dann Kakao über die Schoko-Fettmischung sieben und dann verrühren.

   

   

  • Zunächst die Kastenform an allen Seiten innen dünn mit der Schoko-Mischung bestreichen und etwas fest werden lassen. Ich habe die Kastenform von Lurch genommen. Die ist prima von der Größe für so einen Kekskuchen. Und durch das Silikon lässt sich der Kalte Hund auch gut rausnehmen.

  • Jetzt den Boden mit einer Schicht Kekse bedecken. In die Lurch Kastenform passen 2 ½ Kekse quer nebeneinander. Dann mit Schoko-Mischung dünn begießen. Diesen Vorgang nach und nach wiederholen, bis alle Kekse aufgebraucht sind, d.h. bei mir sieben Reihen mit je 2 ½ Keksen (und der eine halbe ist zur Stärkung zwischendurch ;-)).Diesen Vorgang nach und nach wiederholen, bis alle Kekse aufgebraucht sind, d.h. bei mir sieben Reihen mit je 2 ½ Keksen (und der eine halbe ist zur Stärkung zwischendurch ;-)).

  • Zum Abschluss die restliche Schoko-Mischung verteilen und dann die Kekstorte für einige Stunden in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag dann die Kekstorte erst aus der Form gestützt:

Dann voller Vorfreude Kuchenscheiben fürs Foto geschnitten …

Oh je, das wurde eine etwas bröselige Angelegenheit. Mein Faux pas … Die Kekse waren einfach so lecker knusprig, dass sich die Kekstorte nicht richtig schneiden lies. Also gab es kleine Kuchenstückchen. Nicht so dekorativ, aber trotzdem lecker. Also falls Ihr das Rezept nachmachen wollt, bitte dran denke, die Kekse erst ein wenig stehen zu lassen, so dass sie etwas lätschig werden.

Also die Kekstorte gehört sicher nicht zu meinen Lieblingskuchen, aber ab und an als Erinnerung an die Kindheitstage ganz nett.

Viele liebe Grüße,

Petra

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