Bremen an der Weser ist in jedem Fall eine Reise wert. Eine faszinierende Stadt und es gibt sooooo viel zu sehen! Wir waren Ende Januar ein verlängertes Wochenende in der schönen Hansestadt, um eine Ausstellung in der Kunsthalle anzusehen. Und natürlich habe ich die Gelegenheit für ein paar Fotos aus dem tollen Bremen genutzt. Die Bremer Stadtmusikanten durften nämlich mit mir nach Bremen reisen 😊. Ihr habt gedacht, die gibt es da schon? Ja, natürlich, die Bremer Stadtmusikanten gehören einfach zu Bremen, das ist ja klar! Ich habe trotzdem die aus meinem Shop mit nach Bremen genommen. Jedenfalls die kleine Version der bezaubernden Donkey Pyramid von Bengt & Lotta aus Schweden. Die gibt es auch in groß, aber das wäre für die Handtasche etwas unpraktisch gewesen.
Märchen der Gebrüder Grimm

Das traurige, herzzerreisende Märchen um Esel, Hund, Katze und Hahn, die sich auf eine Reise nach Bremen machen, um Bremer Stadtmusikanten zu werden ist weltbekannt. Das Volksmärchen wurde 1819 erstmals von den Brüdern Grimm veröffentlich und zwar als 27. Märchen in der zweiten Auflage der Märchensammlung. Aus der Not heraus flüchtet der alte Esel, um seinem Schicksal bei seinem Herrn zu entkommen. Er macht sich auf dem Weg nach Bremen, um dort Stadtmusikant zu werden. Auf dem Weg trifft er einen Hund, der ebenfalls auf der Flucht war und sich dem Esel anschließt. Es folgt noch eine Katze und ein Hahn und so wandern die vier Gesellen in Richtung Bremen, um dort Stadtmusikanten zu werden. Die ganze Geschichte findet Ihr in vielen Märchenbüchern und online.
Hallo aus Bremen!

Gemütlich am Donnerstag, 29. Januar mit dem Zug nach Bremen gefahren. Und gleich mal am Bahnsteig ein Foto gemacht. Ich hatte nicht nur den kleinen Kerzenleuchter eingepackt, sondern auch die passenden Kerzen (die gibt es nämlich auch bei mir im Shop in weiß und in rot). Anzünden hat bei den Temperaturen aber leider nicht geklappt.

Noch eine Kleinigkeit gegessen und ins Kino. Wir haben den Film „Extrawurst“ angesehen. Amüsant, unterhaltsam und mit einem Augenzwinkern wird einem täglicher Rassismus und Diskriminierung aufgezeigt. Gut gemacht!
Psst: Die Bremer Stadtmusikanten hatten übrigens kein Ticket … aber während des Films waren sie auch wieder in meiner Handtasche!

Altstadt & Bremer Stadtmusikanten

Der alte Stadtkern der Hansestadt ist wirklich sehenswert. Das historische Rathaus wurde in den Jahren 1405 bis 1410 errichtet. Im 17. Jahrhundert kam noch eine Fassade im Stil der Weser-Renaissance hinzu. Ein wunderschönes Gebäude und mit der Roland-Statue auch UNESCO-Welterbe.

An der Westseite steht die Bronzeplastik der Bremer Stadtmusikanten.

Das Werk des Bildhauers Gerhard Marcks von 1951. Man sagt, wenn man beide Beine des Esels umfasst, bringt das Glück. Also, mal sehen, ob das Glück mir hold ist.

Auch viele andere Gebäude sind absolut sehenswert.





Böttcherstraße


Sehenswert ist auch die Böttcherstraße in Bremen. Die verwinkelte Straße wurde zwischen 1922 und 1931 erbaut. Sehr interessante Gebäude, ein traumhaftes Haus des Glockenspiels mit 30 Meißener Porzellanglocken. Eine nette Straße zum Flanieren.
Schnoorviertel

Urig ist es auch im Schnoorviertel mit seinen mittelalterlicher Häuser und verwinkelten Gassen. Kleine Galerien und Läden findet man hier. Und auch die Konditorei Café im Schnoor. Dort könnt Ihr traditionelle Bremer Spezialitäten kaufen: Bremer Kluten, das sind Minzstangen, die mit einer Schicht aus dunkler Schokolade überzogen sind. Dann gibt es Bremer Klaben, ein schwerer, sehr saftiger Stollen mit Rosinen. Und es gibt noch Schnoorkullern, das sind runde Lakritzkugeln, die mit Puderzucker bestäubt sind. Aber es gibt die Schnoorkullern auch in verschiedenen Varianten.
Ein nettes Viertel zum Gucken und Staunen! Der Name Schnoor ist das plattdeutsche Wort für Schnur. Hier im Schnoorviertel waren früher die Hersteller von Seilen und Tauen zu Hause.
Das Viertel


Interessant auch das Viertel: Der Stadtteil Ostertor (auch einfach Das Viertel genannt) sollte Anfang der 70ziger Jahre abgerissen werden. Das hat eine Bürgerinitiative damals verhindert. Jetzt kann man von der Altstadt in das Viertel spazieren und findet die Kulturmeile von Bremen. Bummeln, Einkaufen oder Leute gucken, das ist das Viertel.

Kunsthalle Bremen

Auch die Kunsthalle ist einen Besuch wert. Wir waren dort, um uns eine Giacometti –Ausstellung anzusehen. Die Bremer Stadtmusikanten habe ich dann aber im Schließfach gelassen 😊.
Moin aus Bremen


Im Norden heißt es Moin, das kenne ich als Norddeutsche gut. Hübsch, dass es in Bremen auch ein #MOIN Schild gibt. Super für Fotos!
Wallanlagen

Bremen ist wunderbar grün in der Stadt. Die Wallanlagen sind hübsch zum Spazieren und so ein Park mitten in der Stadt hat schon etwas. Jetzt im Winter war von Grün und Picknicken auf der Wiese und so nichts zu sehen. Es war ganz schön winterlich hier. Aber man konnte erahnen, dass es ab Frühling toll ist, hier entlang zu spazieren.




Hier an den Wallanlagen findet man auch noch eine historische Windmühle (ganz leicht im Hintergrund zu sehen).

Überseehafen & Molenfeuer

Wir sind mit dem Bus noch ein Stück weiter raus gefahren in ein neueres Stadtviertel: Überseehafen. Nette Busfahrt, so dass man noch ein wenig von der Stadt gesehen hat. Ich mag auf Städtetouren auch immer mal ein bisschen in das „normale“ Alltagsleben eintauchen und nicht nur Touri-Spots angucken. Sehr moderne Hochhäuser direkt an der Weser gelegen. Es gibt neben der langen Promenade an der Weser entlang auch am Ende noch einen kleinen Weg zum Molenfeuer.

Der Turm mit seinem Licht diente früher zur Orientierung für anlegende Schiffe. Heute ein Ausflugsziel für Spaziergänge. Übrigens auch ein Bremer Tipp für romantische Abende: Den Sonnenuntergang am Molenfeuer zu verbringen. Ist bestimmt hübsch, aber jetzt im Winter viel zu kalt …
Kalt, aber schön war’s!

Wir hatten tolle Tage in Bremen, auch wenn es ziemlich kalt war … Gerne fahren wir nochmal in die schöne Stadt, aber vielleicht dann mal im Frühling oder so. Moin aus Bremen!